
Was braucht man, um ein guter Florist, eine gute Floristin zu werden: Kreativität oder Technik? Floristiklehrerin Karin Pasman vom Lentiz Berufsbildungszentrum bespricht mit Schülerin Lolita (Fachrichtung „Blume & Design“), welche Fähigkeiten für diesen Beruf entscheidend sind.
Laut Karin braucht man sowohl Kreativität als auch technisches Können. „Ein Florist muss beides beherrschen – Kreativität und Technik“, erklärt sie. „Manche Schüler haben bereits in der weiterführenden Schule mit Blumen gearbeitet, andere haben noch nie einen Strauß gebunden. Jeder lernt anders. Kreativität lässt sich nicht immer vermitteln, aber wir ermutigen die Schüler, es einfach zu versuchen. Meistens kommt es dann von selbst.“
Lolita fügt hinzu: „Ich war auf einer weiterführenden Schule mit der Ausrichtung Gartenbau und Landwirtschaft, hatte also schon Erfahrung. Und ich stamme aus einer „grünen“ Familie; ich bin zwischen Blumen und Pflanzen aufgewachsen. Das heißt aber nicht, dass ich schon alles wusste. In Karins Floristikunterricht habe ich gelernt, dass man perfektionistisch und sauber arbeiten muss.“ Karin ergänzt: „Ja, ich bin kritisch, aber immer mit einem Ziel: Ich will Top-Floristen ausbilden.“ Lolita nickt: „Eigentlich ganz gut, dass du kritisch bist. Sonst lernt man es nicht.“
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AbonnierenDie Kampagne ‚365 Tage Blumen‘ ist eine Initiative des ‚Förderausschusses 365 Tage Blumen‘, der Teil von Royal FloraHolland ist. Im Rahmen der Kampagne werden fast 150 Blumensorten über 365 Tage hinweg beworben. Die Tagesaufteilung basiert auf einer festgelegten Formel, die Angebot, Nachfrage und die Verfügbarkeit der jeweiligen Blumensorte berücksichtigt. Das Ziel der Kampagne ‚365 Tage Blumen‘ ist es, gemeinsam Verkaufschancen für den Floristen zu entwickeln.
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